Motivation zum Sport: Wie Du langfristig motiviert bleibst!

Wie motiviere ich mich zum Sport? Wie überwinde ich meinen inneren Schweinehund und gehe in Fitnessstudio? Inwiefern kann ich meine Motivation, zum Sport zu gehen, aufrecht erhalten?

Jeder kennt es und hat es schon einmal erlebt: Draußen ist es regnerisch und kalt. Man liegt gerade gemütlich auf der Couch. Wie schaffe ich es jetzt, mich zum Sport aufzuraffen?

Ich möchte Dir hier einige Tipps und Tricks an die Hand geben, wie ich es oft geschafft habe, meinen Schweinehund zu überwinden.

1. Setze dir motivierende, messbare Ziele

Um die Motivation, zum Sport zu gehen, aufrecht zu erhalten, sind Ziele essentiell.

Ich halte es für sehr gefährlich, ziellos durchs Leben zu gehen. Das ist nicht nur bezogen auf die sportliche Seite des Lebens.

Und nein, „Ich möchte gerne abnehmen“ ist kein Ziel, sondern ein loser, unkonkreter Wunsch.

Frage Dich, wofür Du den Sport betreibst und was Du erreichen möchtest.

Für die Zielsetzung kannst Du sehr gut die S.M.A.R.T.-Methode benutzen. Die ist nur für persönliche, sondern auch für sportliche Zielsetzungen sehr gut zu verwenden.

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Wenn Du das festgehalten hast, wird es Zeit, ein Ziel zu formulieren. Wichtig erachte ich dabei die Messbarkeit und eine festgesetzte Deadline für dein Ziel.

Aus „Ich möchte abnehmen“ wird dann: „Ich werde am 30.04.2019 4kg abgenommen haben!“.

Hier haben wir eine Messbarkeit und die Deadline integriert. Du kannst genau messen, wann du 4kg verloren hast. Und wenn Du Dich zeitlich eingrenzt, verhinderst du womöglich das Aufschieben von wichtigen Aufgaben.

Erfolgserlebnisse halten die Motivation zum Sport aufrecht. Setz Dir deswegen unbedingt erreichbare, realistische Teil- bzw Etappenziele. Nach dem gleichen Prinzip wie oben erläutert.

Jeder kleine Teilerfolg wird Dich motivieren und es Dir leichter machen, deinen Schweinehund zu überwinden.

2. Dokumentiere deine Fortschritte

Um Dich und deine Ziele zu kontrollieren, solltest du auf jeden Fall Deine Fortschritte dokumentieren.

Wenn Du sowieso schon deine Kalorien trackst, kannst du in der gleichen App meistens auch dein Körpergewicht eintragen.

Das Gleiche gilt fürs Fitnessstudio. Führe ein Trainingstagebuch, in welchem Du deine Kraftwerte jedes Training einträgst.

Dadurch weißt du genau, wann Du wieder Progression erzielt hast. Progression gilt als Erfolgserlebnis. Deswegen wird es deine zukünftige Motivation zum Sport fördern.

3. Schaue auf deine Erfolge zurück

Natürlich ist es wichtig, hungrig zu bleiben und immer besser werden zu wollen. Das ist der Schlüssel für die Motivation zum Sport. Manchmal hilft es aber, auch seine eigenen Leistungen zu begutachten und stolz darauf zu sein, was man bereits erreicht hat.

Das kann in Form von Kraftwerten, Körpergewicht oder Bildern von sich selbst passieren.

Dafür ist es natürlich zwingend erforderlich, deine Fortschritte vorher festgehalten zu haben.

Die Frage „Wofür mache ich das Ganze überhaupt?“ wird sich dadurch quasi ausblenden. Du siehst ja anhand der Bilder ganz genau, wofür Du es machst.

4. Mache dein Training zur Gewohnheit

Sobald Du eine automatisierte Gewohnheit entwickelt hast, hat der Schweinehund keine Chance mehr. Dann geht es nämlich nicht mehr um Motivation.

Hast Du Dich an etwas so lange gewöhnt, dass du es automatisch machst, dann benötigst Du keinerlei Motivation mehr.

Mach es Dir beispielsweise zur Gewohnheit, jedes Mal morgens früh zum Sport zu gehen.

Wenn Du es mindestens 30 Tage durchgezogen hast, dann wirst du merken:

„Wie motiviere ich mich zum Sport?“ verwandelt sich zu „Ich gehe jetzt einfach“.

5. Bring Abwechslung in dein Training

Zuerst erzähle ich Dir, dass du Routinen entwickeln sollst. Jetzt erzähle ich Dir, dass du diese Routinen brechen sollst?

Teilweise korrekt. Ich persönlich bin ein großer Freund von Routinen, da sie mir das Leben einfacher machen. Auch ist ein fester Trainingsplan einfacher für die Messung deines Fortschritts.

Aber von Zeit zu Zeit kann es passieren, dass Dich deine Übungen langweilen. Verständlich, wenn du mehrere Monate immer die Gleichen ausführst.

Um Dir aber den Spaß zu bewahren, tausche ruhig einige Übungen aus und probiere neue Dinge.

Das sollte natürlich mit deinem Trainingsplan vereinbar sein. Oder du erstellst dir einen gänzlich neuen Plan.

Das führt dann nicht nur zu mehr Motivation und Spaß beim Sport. Durch die neuartige Belastung für den Muskel können neue Reize gesetzt werden und das Muskelwachstum neu angeregt werden.

6. Musik ist König

Für mich gibt es keinen besseren Booster als Musik.

Dabei höre ich diese Musik allerdings ausschließlich im Gym. Wenn ein Lied dieser Playlist dann startet, komme ich schon in meinen Fokus. Weil ich genau weiß: Gleich beginnt das Training.

Es bringt unglaublichen Fokus, nur seine Musik zu hören und sich voll und ganz auf seinen nächsten Satz zu konzentrieren.

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Ich finde es teilweise sehr schwierig, ohne Musik diesen Fokus zu erlangen. Man hört ungewollt den Gesprächen der Nebenmänner zu oder wird erschreckt, weil der Nebenmann die Hantel fallen gelassen hat.

  • Kopf aus, Musik an und nur Training!

Auch das ist eine Form der Konditionierung. Aber mir persönlich hilft es enorm, motivierende Musik zu haben, die mich durchs Training lenkt.

Um den Schweinehund zu überwinden und Lust auf den Sport zu bekommen, empfehle ich dir also: Such Dir Musik, die Dich richtig pusht und Emotionen hervorruft.

7. Motivationsvideos sind da, um Dich zu motivieren

Es gibt zahlreiche Videos auf YouTube, die Dir genau das geben wollen, was Du suchst: Motivation zum Sport.

Ich habe mir früher immer Transformationsvideos vor meinem eigenen Training angeschaut. Das hat mich enorm motiviert.

Gerade, wenn du dich als Trainingsanfänger im sogenannten Vorher-Stadium befindest, kann es Dich unglaublich motivieren, zum Nachher-Stadium zu gelangen.

Das hat mir den Glauben gegeben, ich könne das auch schaffen.

Andere motivierende Videos könnten motivierende Reden sein, Videos bekannter Bodybuilder oder einfach Trainingsvideos.

8. Suche dir einen Trainingspartner

Umgib Dich mit Menschen, die die gleichen Ziele verfolgen wie Du.

Dieser Spruch lässt sich auch auf den Kraftsport anwenden. Hilfreich ist ein Trainingspartner nicht nur für die Unterstützung und Kontrolle bei der Übungsausführung.

Wenn Du deinem Partner heute ein gemeinsames Training zugesagt hast, wird es Dir schwerer fallen, aufgrund spontaner Demotivation dieses wieder abzusagen.

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Auch kann ein Trainingspartner eine Art Konkurrenzverhalten auslösen. Das führt dazu, dass Ihr euch gegenseitig antreibt, im und außerhalb des Trainings.

Auch wenn Du mit deinem besten Freund gehen möchtest, dieser aber selbst überhaupt nicht motiviert ist. Glaub mir: Das ist keine gute Idee.

Auch wenn es dein bester Freund ist. Wenn Du jedes Mal deine gesamte Energie dafür verwenden musst, ihn zu motivieren, hast du keine Vorteile davon. Ein Partner sollte Dich genauso häufig motivieren wie Du ihn.

9. Besorge dir neue Trainingskleidung

Mit Geld kann man sich keine Motivation kaufen. Das ist mir auch klar.

Und natürlich ist es auch nicht sinnvoll, sich vor jedem Training neu einzukleiden.

Es kann aber tatsächlich helfen, sich von Zeit zu Zeit kleine motivierende Anreize zu setzen.

Dazu zähle ich definitiv ein neues Tank Top oder Trainingsoberteil.

Man freut sich, dieses endlich tragen zu können und bekommt so Lust aufs Training.

Fazit

Versuche, deinem Schweinehund keine Chance zu geben, überhaupt auftauchen zu können.

Werde Dir klar darüber, wofür Du diesen Sport machst und was Dich antreibt. Daraus entwickelst du messbare Ziele, die Du anschließend in Teilziele herunterbrichst.

Sei stolz auf deine Erfolge, bleibe aber trotzdem hungrig für mehr!

Heutzutage gibt es so viele Möglichkeiten, sich Internet motivieren zu lassen. Nutze diese Möglichkeiten auf jeden Fall! Egal, ob Motivations- oder Transformationsvideos, motivierende Reden oder Trainingsclips.

Auf Dauer solltest Du das Training aber zu einer Gewohnheit machen, um dem Schweinehund komplett den Rücken zu kehren.